Dr. Nicole Ettl • Dr. Holger Wenz Msc.
Praxis für ästhetische Zahnheilkunde, Implantologie, Funktion und Umweltzahnmedizin
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Sinuslift

Der Sinuslift ist eine spezielle Form eines Knochenaufbaus im Oberkiefer. Sie interessieren sich für ein oder mehrere Zahnimplantate im Oberkiefer, aber Ihr Oberkieferknochen hat eine zu geringe Höhe? Ein Sinuslift ist hier eine Lösung um ein ausreichendes Implantatbett zu erhalten.

Unsere WECare-Zahnarztpraxen am Starnberger See und im Münchner Raum sind auf Implantologie und ästhetischen Zahnersatz spezialisiert. Der Sinuslift gehört bei uns zu unseren routinierten Standard-Verfahren um Ihnen Implantate im Oberkiefer zu ermöglichen. Wir führen sowohl offene als auch geschlossene Sinuslifte durch.

 

Was ist ein Sinuslift?

Bei einem Sinuslift wird die Schleimhaut der Kieferhöhle vom knöchernen Boden gelöst. Der dadurch entstandene Hohlraum zwischen dem Kieferhöhlenboden und der angehobenen Schleimhaut wird anschließend mit Eigenknochen oder einem Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Eventuell wird noch eine Membran als Barriere zur Kieferhöhlenschleimhaut eingebracht. Das Eingebrachte Material wird in der Einheilzeit in festen Eigenknochen umgebaut.
 

© synMedico
 

Wann ist ein Sinuslift notwendig?

Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers grenzt der Oberkieferknochen an die (relativ großen) Kieferhöhlen. Aus verschiedenen Gründen kann sich der Oberkieferknochen derart weit zurückbilden, daß er nicht mehr ausreichend Höhe bietet, um ein Implantat zu verankern. Ein Zahnimplantat benötigt jedoch, um sicher und stabil einwachsen zu können, eine bestimmtes Knochenangebot. Ist diese nicht ausreichend, kann das Zahnimplantat nicht sicher integriert werden.

 

Formen

Es gibt grundsätzlich zwei Formen eines Sinuslifts, nämlich:

  • den offenen Sinuslift, auch direkter Sinuslift genannt
  • den geschlossenen Sinuslift, auch indirekter Sinuslift genannt

Der indirekte (geschlossene) Sinuslift, ist die einfachere, sanftere und schnellere Form des Sinuslifts. Dabei wird beim Setzen des Implantats das Bohrloch bis dicht an die Auskleidung der Kieferhöhle vorangetrieben und dann mechanisch nach oben erweitert, wodurch der Boden der Kieferhöhle angehoben wird. Der entstandene Hohlraum wird mit Eigenknochen oder Knochenersatz aufgefüllt und das Implantat kann im Anschluss daran sofort gesetzt werden. Diese Methode setzt jedoch eine Restknochenhöhe von min. 4 Millimetern voraus.

Der direkte (offene) Sinuslift nach Prof. Hilt Tatum ist dagegen ein größerer operativer Eingriff. Über einen Schnitt im seitlichen Zahnfleischbereich wird ein Zugang zur äußeren Kieferhöhlenwand geschaffen. Mittels moderner Piezotechnik, wird der Knochen gefenstert. Über dieses Knochenfenster wird der Boden der Kieferhöhle großflächig angehoben. Um sicher zu gehen, dass kein Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle gelangt, wird zunächst eine Membran eingelegt. Anschließend wird der entstandene Hohlraum komplett mit Eigenknochen oder Knochenersatz aufgefüllt und die Wunde speicheldicht verschlossen. In bestimmten Fällen kann schon im Rahmen dieser Operation implantiert werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die eingebrachten Implantate primärstabil gesetzt werden können.

Häufig muss jedoch eine Einheilzeit von mindestens 6 besser 12 Monaten gewartet werden bis die geplanten Implantate in einem zweiten Schritt gesetzt werden können. Diese Methode ist zu empfehlen wenn der Kieferknochen eine Stärke von 4 Millimetern unterschreitet.

Des Weiteren gibt es noch sehr seltene spezielle Formen des Sinuslifts, zum Beispiel der indirekte Sinuslift nach R. M. Frey oder die Transkrestale Antro Membrano Plastic (Ballonverfahren). Diese kommen aber in unseren Praxen nicht zum Einsatz.

 

Wichtig zu wissen

Entscheidend ist bei einem Sinuslift, dass das Füllmaterial extrem vorsichtig ohne die Kieferhöhlenschleimhaut zu verletzen in die Kieferhöhle eingebracht wird. Aus diesem Grund sollte ein Sinuslift nur von einem sehr erfahrenen Implantologen durchgeführt werden.

 

Betäubung

Ein Sinuslift, besonders der direkte Sinuslift, stellt einen erheblichen operativen Eingriff dar. Die Operation ist durch eine lokale Betäubung garantiert schmerzfrei. Auf Ihren besonderen Wunsch hin kann der Eingriff in unseren Praxen aber auch mit einer Sedierung oder unter  Vollnarkose vorgenommen werden.

 

Nach dem Eingriff

Ein Sinuslift verursacht in der Regel keine großen postoperativen Komplikationen. Es kann jedoch wie bei allen operativen Eingriffen danach zu Schmerzen, einer Schwellung, einem Bluterguss oder auch einer Entzündung kommen. Alle auftretenden Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Tage wieder ab.

 

Knochenersatzmaterialien

Bitte lesen Sie hierzu unseren Beitrag zum Thema Knochenaufbau.

 

Beratung

Gerne beraten wir Sie ausführlich zum Thema Sinuslift. Bitte vereinbaren Sie hierzu in einer unserer Zahnarztpraxen im Raum München-Wolfratshausen oder Berg am Starnberger See einen Termin.

 

Sinuslift München, Starnberg Wolfratshausen - offen und geschlossen

 

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