Dr. Nicole Ettl • Dr. Holger Wenz Msc.
Praxis für ästhetische Zahnheilkunde, Implantologie, Funktion und Umweltzahnmedizin
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Zahnbrücke – Brücke (Zahntechnik)

Zahnbrücken aus Vollkeramik von WE Care – Ihre Spezialisten für Zahnersatz im Raum München und Starnberg

Durch eine Zahnbrücke können einzelne oder mehrere Zahnlücken durch Überbrückung geschlossen werden. Zahnbrücken aus Vollkeramik sind dabei heute die erste Wahl. Sie ermöglichen u. a. perfekte ästhetische Lösungen. Wir bieten Zahnbrücken aus Vollkeramik ab € 700,-. Als eine der wenigen Praxen im Raum München und Starnberg bieten wir zudem eine fünf-jährige Garantie.

 

Was ist eine Zahnbrücke?

Als Zahnbrücke (kurz: Brücke) bezeichnet man in der Zahnmedizin eine Konstruktion mit der eine oder mehrere Zahnlücken überbrückt werden.  Die Zahnbrücke zählt somit zum festsitzenden Zahnersatz. Eine Zahnbrücke benötigt üblicherweise mindestens zwei Pfeiler (Anker). Diese können natürliche Zähne sein, oder auch Implantate. Eine Brücke kann im Seitenzahnbereich eine Lücke von bis zu drei nebeneinander liegenden Zähnen überbrücken, im Frontzahnbereich können sogar bis zu vier Zähne mit Hilfe einer Brücke ersetzt werden.

 

Wann ist eine Brücke notwendig?

Zahnlücken über einen längeren Zeitraum sollten vermieden werden. Zum einen können Nachbarzähne in die Lücke kippen, zum anderen fehlt dem gegenüberliegenden Zahn der Gegenbiss. Auch eine Bisssenkung ist möglich. Dies alles kann zu Kiefergelenksproblemen führen (s. CMD). Außerdem bewirken fehlende Zähne eine schlechter Nahrungsaufnahme, was auf Dauer zu Magen-Darm-Problemen und anderen Folgeerscheinungen führen kann. Und schließlich kann in der Zahnlücke der Kieferknochen zurückgehen.


Behandlung & Dauer

Zum Einsetzen einer Brücke müssen die Pfeilerzähne präpariert (beschliffen) werden. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Behandlungsablauf bei einer Zahnkrone. Werden als Anker Implantate verwendet, werden auf diese entsprechende Aufbauten (Abutments) eingeschraubt. Danach wird entweder ein Abdruck der Pfeiler genommen oder ein digitaler 3D-Scan erstellt. Im nächsten Schritt wird die Zahnbrücke gefertigt. Dies erfolgt im zahntechnischen Labor oder direkt in einer Schleifeinheit (z. B. Cerec 3 D). Im letzten Schritt wird die Zahnbrücke eingesetzt (einzementiert).
Für die Herstellung und die Eingliederung einer Brücke benötigen wir in unseren Praxen in Berg am Starnberger See und in Wolfratshausen bei München normalerweise zwei Behandlungstermine.  

 

Materialien 

Zahnbrücken können aus Metall, Metall-Keramik, Kunststoff oder Vollkeramik gefertigt werden. Reine Metallbrücken sind extrem selten, allein wegen der unschönen Optik. Zahnbrücken aus Metall-Keramik enthalten einen Metallkern, der durch aufgebrannte Keramik verblendet wird. Brücken aus Vollkeramik sind komplett metallfrei und heute die erste Wahl. Sie bestehen im Kern aus einem Zirkonoxid-Gerüst, das optisch durch weitere Keramiken verblendet werden kann oder auch aus Vollkeramik.

 

Warum sind Brücken aus Vollkeramik sinnvoll?

Metall-Keramik-Brücken waren früher notwendig wegen der hohen Stabilität des Metallgerüstes. Diese kann aber heute auch durch Zirkonoxid erbracht werden. Metall-Keramik-Brücken haben zum einen den ästhetischen Nachteil, dass man an den Zähnen unter Umständen kleine schwarze Ränder sieht oder sogar größere metallene Flächen. Zum anderen  können Metalle in bestimmten Fällen Mikroströme hervorrufen, Allergien auslösen, (chronische) Erkrankungen begünstigen und Geschmacksirritationen bewirken. Diese Nachteile sind aus zahnmedizinischer Sicht somit erheblich.

Zahnbrücken aus Vollkeramik-Kronen egalisiert sind dagegen zu 100% biokompatibel und auch für Allergiker geeignet. Zudem sind sie viel ästhetischer. Arbeitet ein Zahnarzt hier mit einem sehr guten Zahntechniklabor zusammen, und besitzt er ein umfangreiches Knowhow im Bereich der Zahnersatz-Materialkunde so ist eine Zahnbrücke gewöhnlich nicht mehr von echten Zähnen zu unterscheiden.

Brücken aus Vollkeramik bestehen im Kern aus Zirkonoxid (Zirkoniumdioxid), das durch folgende Werkstoffe  und Techniken veredelt werden kann.

  • Schichtkeramik
  • Glaskeramik (z. B. IPS-e.max)
  • Composites
  • „Bemalungen“

Da Gerüst aus Zirkonoxid ist zudem äußerst stabil und sehr lange haltbar.

 

Klebebrücken

Eine Besonderheit bilden Klebebrücken (auch Adhäsiv- oder Maryland-Brücke genannt). Klebebrücken werden in der Regel aus Zirkonoxid oder Kunststoff gefertigt und lediglich auf die Rückseite der Pfeiler geklebt, wodurch diese nicht abgeschliffen werden müssen. Diese Versorgung findet vor allem bei Jugendlichen statt. Für weitere Einzelheiten siehe Adhäsivprothetik.

 

Provisorische Brücken

Dauert die Herstellung einer finalen Zahnbrücke etwas länger kann in der Zwischenzeit die Zahnlücke durch eine provisorische, einfache Brücke versorgt werden. Im Rahmen von längerfristigen Implantatbehandlungen können dagegen Brücken auch als Langzeitprovisorium hergestellt werden. Diese werden dann wie eine finale Brücke auf beschliffenen Zähnen fest verklebt und garantieren die volle Kaufunktion sowie die Schutz der bereits präparierten Zähne.  

 

Okklusion

Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Herstellung von Zahnersatz ist die Okklusion. Das gilt auch für Brücken. Die einzelnen Zahnkronen der Brücke müssen vom Biss her optimal stimmen, und im Bedarfsfall richtig eingeschliffen werden. Hierbei ist eine extrem hohe Präzision nötig (Genauigkeit 0,01 – 0,1 Millimeter). In besonderen Fällen empfiehlt sich deshalb eine computergestützte, elektronischen Funktionsanalyse. Fehler im Biss können zu Kopfschmerzen, Kieferbeschwerden und weiteren Störungen führen. Deswegen ist diesem Aspekt besondere Beachtung zu schenken. Ideal ist hier ein Zahnarzt, der neben Zahnersatz auch auf Funktion und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) spezialisiert ist.

 

Alternativen

Alternativ können Zahnlücken entweder durch Zahnimplantate oder eine Zahnprothese geschlossen werden. Ob eine Alternative zu einer Brücke sinnvoll ist klären wir gerne im Rahmen eines Beratungsgesprächs (s. auch Zahnbrücke oder Implantat).

 

Kosten & Preise

Der Preis für eine dreigliedrige Vollkeramik-Brücke beginnt bei ca. € 700,- für gesetzlich Versicherte (Eigenanteil). Gesetzlich Versicherte erhalten einen Kostenzuschuss für Zahnersatz, der hier bereits eingerechnet ist. Bei Privatpatienten sieht die Preisbildung anders aus. Je nach ihrem Tarif ist sogar eine vollständige Kostenerstattung möglich.  
Falsch ist die Annahme, dass Vollkeramik-Zahnbrücken immer deutlich preisintensiver sind Metallkeramik-Varianten. Durch die Möglichkeit der Einsparung von Behandlungsschritten und eine optimierte Herstellung können heute auch günstige bzw. preiswerte Vollkeramik-Brücken angeboten werden.

 

Besonderheit von WECare

Unsere Zahnarztpraxen im Raum Starnberg und München sind auf ästhetischen Zahnersatz spezialisiert, und selbstverständlich auch auf Zahnbrücken. Unser Angebot:

  • Ausführliche Beratung inkl. Heil- und Kostenplan
  • Perfekte ästhetische Lösungen
  • Eigenes Zahnlabor im Haus
  • Beachtung ganzheitlicher Gesichtspunkte (Umweltzahnmedizin)
  • Verschieden Keramik-Stoffe und Composites
  • Funktionsanalysen des Kiefers und der Kaubewegung
  • Implantatgetragene Zahnbrücken (auch komplett für jede Kieferhälfte)
  • Optimales Preis-Leistungsverhältnis (u. a. günstig durch eigenes Zahnlabor)
  • Zinsfreie Ratenzahlung

Selbstverständlich gilt unsere 5-jährige Garantie auch für Brücken. Für Termine rufen Sie uns einfach an, oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

Zahnbrücke München, Starnberg & Wolfratshausen

 

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