Dr. Nicole Ettl • Dr. Holger Wenz Msc.
Praxis für ästhetische Zahnheilkunde, Implantologie, Funktion und Umweltzahnmedizin
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Inlay Versorgungen heute – Zahnerhaltung morgen

Als Inlay wird eine Einlagefüllung bezeichnet, welche aus Gold gegossen, aus Keramik gepresst oder mit der Cerec Technologie aus einem keramischen Block geschliffen wird.  Inlays zeichnen sich durch eine hohe Stabilität und Langlebigkeit aus, weshalb sie sehr zu empfehlen sind. Sie sind die hochwertigere Alternative zu einer Kompositfüllung.

 

Wann benötigen Sie ein Inlay?

Kleine durch Karies verursachte Läsionen (Löcher) in den Zähnen, werden heute üblicherweise durch Kunststoff-Füllungen verschlossen. Im Seitenzahnbereich stellen Inlays eine hochwertige und langfristige Alternative zur Versorgung solcher Defekte dar.

 

Wieso nicht einfach Amalgam?

Früher wurden nahezu alle kariösen Zähne mit Amalgam gefüllt. Diese Behandlung ist heute jedoch nicht mehr zeitgemäß. Amalgam enthält das Schwermetall Quecksilber welches besonders beim Legen der Füllung sowie auch bei jedem Kauvorgang freigesetzt wird und in den Körper gelangt. Dort lagert es sich in den unterschiedlichsten Organen an und kann, je nach Empfindlichkeit des Patienten, zu starken Beeinträchtigungen führen.

Zusätzlich zu der Tatsache, dass Amalgamfüllungen heute in keiner Weise mehr dem ästhetischen Anspruch entsprechen, da sie silber-grau sind, bringen sie auch alle Nachteile von Metallen im Mundraum mit sich (s. metallfreie Restauration).

 

Keramik-Inlay oder Gold-Inlay?

Inlays können aus Kunststoff, Keramik oder Gold gefertigt werden. Keramikinlays haben den Vorteil, dass sie zu 100% biokompatibel sind und optisch so angepasst werden können, dass sie im Prinzip unsichtbar sind. Ihr Zahn sieht nach wie vor natürlich aus. Auch aus ganzheitlicher Sicht sind Keramik-Inlays zu bevorzugen (keine Antennenwirkung). Der Vorteil von Goldinlays ist die Befestigung mit einem Zement. Dadurch können sie auch bei sehr tief unter das Zahnfleisch reichenden Defekten eingesetzt werden. Keramik-und Kunststoffinlays müssen hingegen zwingend eingeklebt (adhäsiv befestigt) werden, was die Indikation einschränkt. Im Fall einer Amalgamsanierung bieten Inlays eine interessante Alternative, besonders zur Füllung größerer Defekte.
Für die Auswahl des geeigneten Materials sind die Defektgröße sowie persönliche Faktoren ausschlaggebend.

 

Arten von Keramikinlays

Es gibt heute verschiedene Arten von Keramikinlays.

  • Keramikinlays mit Cerec 3D Chairside
    Keramikinlays mit Cerec 3D Chairside werden bei Ihrem Zahnarzt direkt in der Praxis durch ein CAD/CAM-System aus einem Keramikblock geschliffen. Hierzu wird der präparierte Zahn digital gescannt und am Computer das Inlay designt. Der Schleifvorgang dauert dann circa 20 Minuten. Die Vorteile von Keramikinlays via Cerec 3D Chairside sind, dass Sie nur einen Behandlungstermin benötigen, keine Abdrucknahme erforderlich ist und Sie kein Provisorium tragen müssen.
     
  • Keramikinlays mit Cerec 3D Labside
    Bei dieser Art der CAD/CAM-Versorgung gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen. Entweder scannt der Behandler die Situation direkt im Mund oder es wird eine Abformung genommen und der Techniker erstellt ein Modell, welches er scannt. Anschließend wird das Inlay ebenso wie bei der Chairside Methode aus einem homogenen Keramikblock geschliffen.
    Bei dieser Art des Vorgehens ist immer eine zweite Behandlungssitzung notwendig, ebenso wie das Tragen eines Provisoriums.
     
  • Keramik-Inlay aus dem Zahntechniklabor
    Das Pendant zu Keramikinlays via Cerec 3D sind Keramikinlays die im Zahntechnik-Labor hergestellt werden. Hierzu wird ein Abdruck genommen, im Labor ein Modell hergestellt und das Keramikinlay dann geschichtet und anschließend gebrannt. Der Vorteil dieses Keramikinlays ist die Möglichkeit einer nahezu perfekten Farbanpassung. Es kann jedoch zu Abplatzungen kommen, da die Keramik geschichtet wird und nicht aus einem homogenen Block gefertigt wird.
     

Behandlungsablauf

Für die Anfertigung und Eingliederung eines Inlays wird zunächst beim Zahnarzt der Zahn präpariert. Hierzu wird die Karies entfernt und die Kavität in einer vorgegebenen Form präpariert, damit das Inlay stabil verankert werden kann. Im zweiten Schritt wird ein Abdruck genommen, entweder manuell oder per digitalem Scan. Im dritten Schritt wird das Inlay gefertigt. Im vierten Schritt wird das Inlay eingesetzt und sicher verklebt.

Für ein Keramikinlay mit Cerec 3D Chairside ist lediglich ein Behandlungstermin erforderlich, für alle anderen Inlays sind immer zwei Sitzungen in einem Abstand von ca. 7-14 Tagen notwendig,

 

Kosten

Inlays gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Gesetzlich Versicherte erhalten allerdings einen Zuschuss in Höhe der Kosten, die für eine gewöhnliche Füllung von der Kasse getragen werden. Bei Privatpatienten werden die Kosten für Keramikinlays in vielen Fällen in voller Höhe von ihrer Krankenkasse übernommen. Mehrkosten von Goldinlays auf Grund des höheren Materialpreises sind meistens selber zu tragen.

 

Besonderheit von WE Care Zahnärzte im Raum München – 5 Jahre Garantie   

Unsere WECare-Praxen in Berg am Starnberger See und in Wolfratshausen bei München bieten Ihnen bei Inlays einige Vorteile:

  • Cerec 3D Chairside
  • Zertifizierte CAD/CAM-Experten
  • 5 Jahre Garantie auf sämtliche Inlays aus unserem Haus
  • Perfekte ästhetische Ergebnisse durch unseren Schwerpunkt Ästhetische Zahnheilkunde
  • Eigenes Zahntechnik-Labor
  • Optimale Wahl des richtigen Materials und Klebers durch unseren Schwerpunkt Umweltzahnmedizin

Termine sind nach Vereinbarung jederzeit, auch kurzfristig möglich.

 

Inlay München, Starnberg & Wolfratshausen

 

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