Dr. Nicole Ettl • Dr. Holger Wenz Msc.
Praxis für ästhetische Zahnheilkunde, Implantologie, Funktion und Umweltzahnmedizin
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Funktionsanalyse

Mithilfe der Funktionsanalyse wird der Funktionszustand des Kauorganes erfasst. Ihr Ziel ist es Rückschlüsse für die geeignete Therapie zu ziehen. Sie ist insbesondere bei der Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sowie bei der Herstellung von umfangreichem Zahnersatz von Bedeutung.

 

Indikationen

Die Funktionsanalyse kommt zur Anwendung bei:

  • bei einer bereits bestehenden craniomandibulären Dysfunktion (CMD), d.h. bei vorliegenden Störungen im Bereich der Zähne, der Kiefergelenke oder der Kaumuskulatur
  • umfangreichen Behandlungsmaßnahmen zur Sanierung des Gebisses, wie der Anfertigung und Eingliederung von umfangreichem Zahnersatz.

 

Untersuchungsverfahren

Es wird zwischen der klinischen (manuellen) und der instrumentellen Funktionsanalyse unterschieden.

 

Klinische Funktionsanalyse:

Die klinische Funktionsanalyse dient der Erfassung des funktionellen Zustandes und dem Erkennen von Störungen der Funktion des Kauorgans.

Es erfolgt eine Inspektion (Untersuchung), eine Palpation (abtasten) und eine Auskultation (abhören) der Zähne, der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke.

Diese Untersuchungen werden ggf. um weitere Verfahren ergänzt wie dem Resilienztest nach Gerber oder dem Provokationstest. Es können auch sogenannte Gelenkspieltechniken zum Einsatz kommen.

All diese Verfahren zielen darauf ab:

  • Festzustellen, ob eine Fehlfunktion im Bereich des Kauorgangs vorliegt,
  • den Ist-Zustand fest zu halten und somit auch später Verändungen registrieren zu können,
  • und zu entscheiden, ob weitergehende Untersuchungsverfahren (instrumentelle Funktionsanalyse) notwendig sind.

 

Instrumentelle Funktionsanalyse:

Die instrumentelle Funktionsanalyse setzt die klinische Funktionsanalyse voraus. Hierbei werden die Gelenkbahnen dreidimensional aufgezeichet. Die Registrierung und die entsprechende Dokumentation erfolgt heutzutage elektronisch.

Ziel der Instrumentellen Funktionsdiagnostik ist es:

  • Den Funktionszustand des stomatognathen Systems (Kauorganes) messtechnisch zu erfassen,
  • die Führungsdeterminanten der Kiefergelenke und Zähne zu dokumentieren und zu bewerten,
  • sowie die gewonnenen Werte weiter zur Programmierung eines justierbaren Artikulators weiter zu verwenden. Dies erlaubt dem Zahntechniker eine höhere Passgenauigkeit bei der Herstellung von Zahnersatz zu erzielen.

 

Vorteile

Der Einsatz der Funktionsanalyse bietet erhebliche Vorteile:

  • Mit dieser Methode ist es möglich, Störungen zu erkennen und zu therapieren sowie weitere Schädigungen vorzubeugen. Sie ist deshalb unverzichtbare Voraussetzung für die erfolgreiche Therapie der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).
  • Auch bei sonstigen Erkrankungen der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und starken andauernden Verspannungen der Nackenmuskulatur können Störungen aufgedeckt und behandelt werden.
  • Bei allen restaurativen Maßnahmen wie Kronen, Brücken und Prothesen bewährt sich die Funktionsanalyse ebenfalls. Insbesondere bei umfangreichen Sanierungen bzw. der Anfertigung von umfassendem Zahnersatz ist die Funktionsanalyse sehr zu empfehlen. Durch sie können sekundäre Beschwerden vermieden und eine längere Haltbarkeit des Zahnersatzes erreicht werden.

 

Die Funktionsanalyse in unseren Praxen im Raum München

In unseren WE-care Praxen am Starnberger See und im Raum München stellt die Funktionsanalyse einen unserer Spezialisierungsschwerpunkte dar. Herr Dr. Wenz besitzt hierzu eine Zusatzausbildung die er mit dem Master of Science abgeschlossen hat. 

 

Funktionsanalyse in München, Starnberg und Wolfratshausen - Ausführliche Informationen über den Funktionsstatus ( klinische F.) und die instrumentelle Funktionsanalyse im Rahmen der Funktionsdiagnostik bei Störungen im Kiefermen

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